Donnerstag, 23. März 2017

Preview/Review: Czarnobog - Of Mordovian Occult Blackness (CD, Wolfmond Production - 2017)

Die Ein-Mann-Horde CZARNOBOG aus Hessen meldet sich in absehbarer Zeit nun auch wieder zurück mit dem kommenden Album "Of Mordovian Occult Blackness", welches evtl. noch Ende diesen Monats oder im Laufe des nächsten Monats über Wolfmond veröffentlicht werden wird. Mir liegt es bereits in voller Länge vor und da der Veröffentlichungstermin ja nun nicht mehr in so weiter Ferne liegt, möchte ich allen interessierten Lesern schon einmal einen Eindruck zu dem kommenden Werk vermitteln...





Zunächst einmal sei erwähnt, dass sich CZARNOBOG in musikalischer Hinsicht wieder vermehrt auf die raue und wilde Seite der Musik konzentriert und somit auch direkt den eingeschlagenen Pfad der letzten Demo "Wrath of the Winter Spirits" fortführt, welche sich ja stilistisch auch schon als wesentlich räudiger erwies als noch die Beiträge auf den letzten beiden Splits oder der "Forn anda náttúrunnar" Reihe, die ja eher melodische Aspekte inne hatten. Vielleicht sogar recht passend gewählt, da letzt genannte CDs eher ein Tribut an die nordische Szene darstellte, an die Mythen und Götter der nord-germanischen Antike, während Mûrazôr mit seinem neuen Werk zurück zu seinen Wurzeln kehrt und dem ost-europäischen Schwarzmetall seine Ehrerbietung zeigt und sich auch vornehmlich mit Sagen, der Mythen- und Götterwelt der slawischen Regionen - vor allem der Vampir wird hier thematisiert ("Ancient Fortress of Vampirism" oder "Dead Forest of Strigoi"). Aber auch allgemein Okkultismus und satanischer Glaube. Das Ganze wird wie schon erwähnt von einer sehr räudigen, wilden und ungezügelten instrumentalen Spielweise begleitet, die im ersten Augenblick vielleicht etwas zu brachial und auch uninspiriert erscheinen mag - macht man sich jedoch die Mühe, und beschäftigt sich eingehender mit der Musik auf "Of Mordovian Occult Blackness", so stellt man sehr schnell fest, dass diese Räudigkeit System hat und alles andere als uninspiriertes Gekloppe darstellt. Vielmehr eröffnen sich dem geneigten Hörer bei näherer Betrachtung immer mehr Facetten des Albums und spielerische Details, die sich im durchaus melodischen und rhythmischen Zusammenspiel der Instrumente widerspiegeln. Versteht mich nicht falsch, wirklich hochgestochen melodisch ist das hier nicht, vielmehr hat es den erhabenen Flair von Werken ala MOONBLOOD oder den guten Momente von DROWNING THE LIGHT inne. Hinzu gesellen sich noch ein paar Passagen aus der Dark Ambient und Dungeon Synth-Ecke, die ja auch schon immer ein fester Bestandteil der Musik von CZARNOBOG waren und sich auch hier wieder exzellent in das Gesamtgeschehen einfügen, ohne aufdringlich oder zu dominant zu wirken.

Fazit:
Ein durch und durch düsteres Werk, welches trotz seiner ungezügelten Wildheit und seines rauen Klangbildes nichts an Atmosphäre einbüßt. Diese ist zwar nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen, offenbart sich mit jedem Durchlauf aber ein Stück mehr. "Of Mordovian Occult Blackness" hat ergo die (un)angenehme Eigenschaft, ein Werk zu sein, welches vom Hörer größte Aufmerksamkeit verlangt und beachtet werden will. Wer dazu bereit ist, dem wird hier ein Album voll schwarzer Magie, Erhabenheit und Dunkelheit offenbar, dessen Atmosphäre man sich nur schwerlich entziehen kann. Alle anderen sollten es lieber gleich sein lassen und werden derlei Musik und deren Essenz wohl nie vollends begreifen können. Vorbestellt werden kann die CD zwar noch nicht, ich empfehle daher einen regelmäßigen Blick in den Shop von Wolfmond Production oder auf die offizielle CZARNOBOG-Präsenz auf Visagenbuch.

Räudiger Schwarzmetall mit Seele. Empfehlenswert für alle, die die Musik nicht nur hören, sondern fühlen!


Darbietungen:
01. Over Cold Murky Rivers
02. Ancient Fortress of Vampirism
03. Skull-Crushing Eastern Storm
04. Dead Forest of Strigoi
05. Blood Cult of the Serpent
06. Arcane Witchers Spell
07. Ritual to the Black Serpent
08. Wrath of the Winter Spirits
09. Of Mordovian Occult Blackness
10. Black March of Slavonic Pest
11. Ode to Hexforest

Laufzeit: ca. 59 Minuten

Review: Sarkrista - Summoners of the Serpents Wrath (CD, Purity Through Fire - 2017)

Die schwarze Horde SARKRISTA aus Schleswig-Holstein meldet sich nach zwei Jahren Veröffentlichungspause endlich mit einem neuen Album zurück, und präsentiert somit nach drei Splits und einer EP ihr zweites Langeisen. "Summoners of the Serpents Wrath" lautet der Titel und lässt bereits vermuten, dass es sich wieder um ein sehr okkult angehauchtes Werk handelt.







Dass das neue Voll-Album der Horde aber keine bloße Kopie vergangener Werke, sondern eine konsequente Weiterführung darstellt, wird bereits bei dem mehr als stimmigen und atmosphärisch dichten Intro klar. "The Lurking Giant" geht dann gleich in die Vollen und präsentiert der geneigten Hörerschaft SARKRISTA in Bestform. Schneller, düsterer Schwarzmetall, dessen musikalische Wurzeln tief im Underground Deutschlands und auch Finnlands zu suchen sind. Atmosphärisch, kalt, erhaben. Dabei majestätisch und zeitgleich voller schwarz-magischer Momente. Die Lieder sind meist im schnelleren Midtempo angesiedelt, zielgerichtete Wechsel sorgen aber für die nötige Abwechslung und halten den Spannungsbogen konstant auf hohem Niveau - Langeweile kommt innerhalb der neun Songs und guten 50 Minuten Spielzeit eigentlich nicht auf. Sein übriges gibt auch der Gesang von Revenant dazu, der einen sehr ursprünglichen Charakter aufweist und sich dabei auch sehr facettenreich gibt. Ein Höhepunkt des Albums ist wohl "He, Who Liveth and Reigneth Forevermore", der soviel in instrumentaler als auch in textlicher Hinsicht eine einzige Hymne darstellt, sich Stück für Stück steigert und mit seinem Schluss am Piano nochmals eine größere emotionale Dichte erhält, in der sich Melancholie, Todessehnsucht und absolute Hingabe vereinen. Das ist die pure schwarze Essenz... dem steht der folgende Song "The Sea Pt. 2 (My Cold Grave)" (der erste Teil "Rise of Leviathan" lässt sich auf der "Those Who Preach Perdition"-Split mit UNHUMAN DISEASE finden) in nichts nach. Wahrscheinlich der emotionalste und schwermütigste Beitrag auf diesem Album. Im Gegensatz zu den meisten anderen Liedern, wurde die Geschwindigkeit hier etwas gedrosselt und das ganze bekommt eine eher melancholische und träumerische Note, dazu passend ist das Geschehen mit einem melodischen Piano unterlegt. "Black Devouring Flames" dagegen präsentiert sich aber wieder äußert mystisch, sogar kriegerisch. Bei "Rituals of Flames and Skulls" wird es dann noch einmal mehr mystisch und erhaben und stellt mit seinem instrumentalen Ausklang einen majestätischen Abschluss dar.

Fazit:
Ohne Zweifel: SARKRISTA's zweites Voll-Album "Summoners of the Serpents Wrath" stellt in meinen Augen eines der bisherigen Highlights des noch relativ jungen Jahres dar, gemessen an dem, was bisher sonst so aus dem nationalen Underground an die Oberfläche geschwappt ist. Eine Auswertung auf Vinyl wird wohl nur eine Frage der Zeit sein und ist laut Aussage der Horde auch bereits beschlossene Sache. Ob die LP jedoch auch bei Purity Through Fire erscheinen wird, vermag ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen. Das Album erschien bisher als CD im A5-Digipak in einer Auflage von 100 Stück (bereits ausverkauft) und als CD im normalen Jewelcase. Für alle, die keinen Wert auf einen Tonträger legen, gibt es das Werk auch in digitaler Form auf der offiziellen Bandcamp-Seite der Horde. Bestellungen für die CD gehen entweder direkt an SARKRISTA oder aber an Purity Through Fire.

Grandioses, atmosphärisch dichtes Werk zwischen Melancholie und schwarzer Magie. Meine Empfehlung!


Darbietungen:
01. Intro
02. The Lurking Giant
03. The Gathering of Blackest Shadows
04. Summoners of the Serpents Wrath
05. Ascending from the Deep
06. He, Who Liveth and Reigneth Forevermore
07. The Sea Pt. 2 (My Cold Grave)
08. Black Devouring Flames
09. Rituals of Flames and Skulls

Laufzeit: ca. 50 Minuten

Donnerstag, 16. März 2017

Review: Siechtum - ...durch die Augen einer gequälten Seele (CD, Depressive Illusions - 2017)

Den Bruchteil einer Sekunde hatte ich SIECHTUM doch glatt mit SIECHENHEIM verwechselt und war deshalb über die Zusendung der Promo etwas verwundert. Bei der Sichtung des Materials wurde dann aber auch für mich schnell deutlich, dass dieses Solo-Projekt aus Brandenburg nicht wirklich viel mit der genannten räudigen Schwarzmetall-Kapelle aus Niedersachsen gemein hat. Waheela, einzige Person hinter dem Projekt, umschreibt den Stil als Ecocentric Black Metal, was nichts anderes bedeutet, als dass es hier ziemlich räudig, depressiv und manisch zu Werke geht, alles lyrisch vermengt mit dem Gedanken des Ökozentrismus...



Zugegeben: die Idee mutet gerade für Black Metal, um den es vornehmend kriegerisch und anti-religiös zugeht, sehr ungewöhnlich an. Liest man sich jedoch die Leitgedanken im Beiheft durch, so wird man schnell zu der Einsicht gelangen, dass dieses Konzept im Kontext des Albums nicht unbedingt etwas mit Öko-Lifestyle und diesem ganzen "Vegan-Trend" zu tun hat, sondern durch und durch misanthropisch zu verstehen ist. Und genau diese Tatsache bringt das Werk näher an den Kern des Black Metal, als es so manch anderes, viel beachtetes Werk tut. Inhaltlich verfolgt Waheela mit "...durch die Augen einer gequälten Seele" (welches im übrigen das bereits dritte Voll-Album seiner Band seit 2015 darstellt) den Werdegang eines Mastschweins, von der Geburt bis zu seiner Verarbeitung in der Fleischindustrie. Dass die Zustände und Bedingungen alles andere als würdig sind, kennt man ja bereits aus diversen Reportagen, die oftmals wirklich schockierend sind, und nach deren Sichtung man sich doch schon fragen sollte, ob man dieser ganzen "Geiz-ist-geil"-Mentalität weiterhin folgen sollte - vor allem in Hinsicht auf die Lebensmittel-Industrie. Billige Zusatzstoffe, Ersatzstoffe und krankmachendes Zeug findet sich einerseits in diesen ganzen Müll-Produkten - und diese ganzen Tiefstpreis-Kämpfe gehen letztendlich zu Lasten der Tiere, die für unser Wohl tagtäglich ihr Leben lassen müssen. Versteht mich nicht falsch: ich bin weder Vegetarier noch Veganer, noch sympathisiere ich damit, respektiere aber Leute, die tatsächlich nach dieser "Ideologie" leben, ohne einem Trend hinterher zu laufen. Ich bin aber auch nicht jemand, der jeden Tag unbedingt Fleisch braucht und schon gar nicht zu jedem Preis. Auch ich gehe lieber beim regionalen Metzger kaufen als im Discounter. Ob das Tier dort weniger durchgemacht hat, weiß ich natürlich nicht. Mein Gewissen beruhigt es aber.

Man kann dieses Album wohl kaum besprechen, ohne eine derartige Debatte vom Stapel zu reißen, wie mir gerade klar wird. Dabei hatte ich eigentlich versucht, so etwas zu vermeiden. Man kann das ganze natürlich auch metaphorisch betrachten. Die Zombie gleiche Masse Mensch, welche durch die Großkonzerne dieser Welt zur Schlachtbank geführt wird.

Mir ist klar, dass dies wohl nicht im Sinne von Waheela war. Er möchte mit SIECHTUM auf die Qualen von Tieren aufmerksam machen, die im Sinne des Ökozentrismus dem Menschen zumindest ebenbürtig sind, wie auch alles andere aus der Natur. Der Mensch ist das wahre Tier, welches Geschöpfe nur zum Spaß quält und tötet und um seine Gier zu befriedigen. Die Tiere dagegen sind die Träger der wahren innerlichen schwarzen Flamme, durch all ihre Wildheit und ungezügeltem Sein. Deshalb setzt sich SIECHTUM für ihre Rechte ein. Ob irgendein Teil des Erlöses der CD jedoch an eine Tierschutz-Organisation geht, weiß ich leider nicht.

Musikalisch betrachtet zelebriert man einen räudigen Underground, der grob im depressiven und suizidalen Schwarzmetall verwurzelt ist, jedoch auch einige härtere Passagen bietet und gerade beim ersten Lied "Eine grausame Geburt" auch sehr hasserfüllt und verachtend vorgetragen wird. "Trauma" stellt ein Instrumental dar, welches sich schon eher an dem reinen DSBM orientiert. Der nächste Song "Und kein Weg hinaus" schlägt in die gleiche Kerbe wie der Eröffnungstitel, bietet jedoch einige punkige und thrashige Nuancen. "Macht sie euch untertan" geht dann wieder eher Richtung DSBM mit einigen Post-Rock-Einschlägen und erweist sich als längster Beitrag des Albums. Der letzte titelgebende Song bietet dann keine großartigen Überraschungen mehr, wird aber sehr solide dargeboten und hat Dank seines Midtempo-Spiels sogar Züge von ganz alten BURZUM.

Fazit:
Ein Werk, welches für ein Black Metal-Album eine ungewöhnliche Thematik aufweist, die bei eingehenderer Betrachtung jedoch gar nicht mehr so ungewöhnlich anmutet. Musikalisch wird hier auch sehr solide Kost dargeboten. Freunde depressiver Tonkunst, die nicht gekünstelt traurig, sondern eher ehrlich und wütend wirkt, sollten hier auf jeden Fall ein oder zwei Ohren riskieren. Die CD im Jewelcase erschien über das Label Depressive Illusions Records aus der Ukraine und kann auch dort bezogen werden. Interessenten aus Deutschland sollten sich allerdings  direkt an SIECHTUM selbst wenden. Wer zunächst einmal Probe hören möchte, dem sei ein Blick auf das Soundcloud-Profil empfohlen, auf dem man sich "Eine grausame Geburt" und "Und kein Weg hinaus" anhören kann.

Depressives Black Metal-Werk mit ungewöhnlicher, aber wichtiger Thematik. Muss man sich allerdings drauf einlassen können. Für Anhänger der Richtungen DSBM, Raw Black Metal und Post-BM aber durchaus empfehlenswert!


Darbietungen:
01. Eine grausame Geburt
02. Trauma (Instrumental)
03. Und kein Weg hinaus
04. Macht sie euch untertan
05. ...durch die Augen einer gequälten Seele

Laufzeit: ca. 51 Minuten

Samstag, 11. März 2017

Review: Hetroertzen - Uprising of the Fallen (CD, Listenable Records - 2017)

Die Wahl-Schweden HETROERTZEN melden sich nun auch endlich mit ihrem bereits länger angekündigtem neuen Opus zurück. Dieses Kleinod okkult-satanischer Künste hört schlicht und ergreifend auf den Namen "Uprising of the Fallen". Wie es sich mit dem neuen Werk der unheiligen Hohepriester um Deacon D aka Frater D aka Kæffel und Åskväder als einzig verbliebene Gründungsmitglieder verhält, lest ihr nun...







Zunächst eine interessante Tatsache: den Hauptgesang übernimmt hier nicht Deacon D, sondern Anubis aka Sevekh, der ansonsten rein als Mann an der zweiten Gitarre sowie als Hintergrund-Sänger in Erscheinung tritt. Hier tritt jedoch Deacon D in den Hintergrund und steuert mit seiner Stimmgewalt lediglich okkulte Zwischenparts sowie die unvergleichlichen Mark erschütternden Schreie (wie bei "Zealous Procreation"), was ein wenig Atmosphäre alter Tage zurückbringt und so an "The White Priestcraft" denken lässt. Jedoch muss man auch eingestehen, dass die stimmliche Qualität von Anubis nicht an die des eigentlichen Protagonisten heranreicht. Eine Spur zu blass erscheint mir hier alles. Auch hält man sich spielerisch eher im dezenten Hintergrund, wo "Ain Soph Aur" noch regelrechte Ausbrüche wie "Blood Royale", "Spirit Eater", "Tomb and Thirst" oder das eher Genre übergreifende "Piercing the Veil" bot. Musikalisch lässt man natürlich nichts auf sich kommen und so sind das spielerische Können sowie die Klang-Qualität über jeden Zweifel erhaben, doch zu extreme Experimente scheint man nicht mehr so recht eingehen zu wollen. Vieles klingt zu offensiv an "Ain Soph Aur" angelehnt, ohne jedoch das erhabene Flair des Vorgängers zu erreichen. Dieses gewisse Etwas fehlt einfach... ein Extrem, welches die beiden letzten Alben inne hatten und sie zu etwas Besonderem machten. Ob dies der Tatsache geschuldet ist, dass mit Listenable Records nun ein Major-Label im Hintergrund steht? Ich vermag dies nicht wirklich zu beurteilen.

Fazit:
"Uprising of the Fallen" ist zugleich ein Album, was nahtlos an den Vorgänger anknüpft, und doch enttäuscht es, wenn natürlich auch nicht auf ganzer Linie. Ich hatte mir vielleicht aber auch einfach nur wesentlich mehr erhofft von einem Nachfolger der letzten Werke. Das Album enthält nichts Neues und nichts, was man auf dem Vorgänger nicht schon besser gehört hätte. Dass die Band nun bei einem großen Label wie Listenable Records unter Vertrag steht, hinterlässt in der Hinsicht einen zusätzlichen bitteren Nachgeschmack - man muss da nur an INQUISITION denken, die mit ihrem letzten Album wohl eines der schwächsten ihres bisherigen Bestehens ablieferten. Wollen wir hoffen, dass diese Band nicht den gleichen Pfad beschreitet und zu Gunsten von kommerziellem Erfolg den Spirit auf der Strecke lässt... das Album erschien bei Listenable aus Frankreich in verschiedenen Variationen: einmal als stinknormale Jewelcase-CD, im Digipak, im Digipak samt Box mit Flagge, Kette und exklusiver Kassetten-Version, als Vinyl in schwarz, rot und gold mit schwarzem splatter (bereits ausverkauft) - wahlweise gibt es alles im Bundle mit einem T-Shirt. Bestellungen gehen direkt an Listenable Records. Wer keinen Bock hat, im Ausland zu bestellen, kann sich an den Händler seines Vertrauens wenden - dafür dann aber teilweise horrende Aufpreise in Kauf nehmen.

Okkulter Black Metal, der allerdings etwas an wirklicher Innovation vermissen lässt, wie es noch bei den letzten beiden Alben der Band der Fall war.


Darbietungen:
01. Uprising
02. Zealous Procreation
03. The Fallen Star
04. The Path Bearer
05. The Trial
06. Upon the Thresholds
07. Perception of the Unseen
08. Lost and Betrayed

Laufzeit: ca. 50 Minuten